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Willkommen Leser, Autoren, Blogger und Besucher der Romancewoche,

im Rahmen der Romancewoche haben wir die sympathische Kristina Moninger (https://www.facebook.com/profile.php?id=100011903613127) interviewen dürfen.


Wir, um uns noch einmal kurz vorstellen zu dürfen, sind :

Marion von Fräulein M liebt Bücher (www.fraeulein-m-liebt-buecher.de, https://www.facebook.com/fraeuleinmliebtbuecher/ ) und

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Nicola von Whisperleafs Fantasy Blog (auf dem ihr ja gerade seid 😉 , ihr könnt aber gerne auch meine Facebookseite besuchen: https://www.facebook.com/WhisperleafsBlog/)

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Vielen lieben Dank, dass du dir für uns Zeit genommen hast, liebe Kristina.

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In dem folgenden Interview haben wir Kristina zu allem Rund um das Autorenleben befragt.

  1. Wann hast du für dich den Entschluss gefasst Autorin zu werden?

Das war weniger ein Entschluss als Schicksal. Ich schreibe seit ich denken kann. Kurzgeschichten, Gedichte, Erzählungen. Aber die Erkenntnis, dass ich das wirklich „professionell“ machen möchte und auch ein ganzes Buch schreiben will, kam erst mit meinem Übersetzerstudium. Da hatte ich bereits eine Geschichte im Kopf. Leider hat es dann einen traurigen Anlass gegeben, die der Story meines ersten Buches „Nur eine Ewigkeit mit dir“ erst Sinn gegeben hat. Ich habe 2013 meine geliebte Mutter verloren und daraufhin das Buch geschrieben. Seither lässt mich das Schreiben nicht mehr los.

  1. Wie sieht dein Arbeitsalltag aus und wo schreibst du?

Alltag kann da nicht wirklich einkehren. J Ich habe dreijährige Zwillinge, daher nutze ich jede freie Minute. Meistens schreibe ich abends (und nachts), wenn die Kinder schlafen. Ich schreibe bei schlechtem Wetter an einem gemütlichen Platz in unserem Esszimmer, bei gutem Wetter gerne auch im Garten. Und einen Stift und Notizblock für spontane Ideen trage ich sowieso immer bei mir.

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  1. Woher nimmst du deine Inspiration und deine Ideen her?

Meine Inspiration ziehe ich aus kleinen, alltäglichen Dingen, aus Interesse für bestimmte Themen und aus eigenen Emotionen.

  1. Wie war der Weg bis zur Veröffentlichung deines Buchs?

Ich hatte das Buch fertiggestellt und habe mir dann ganz klassisch einen Literaturagenten gesucht und dabei das große Glück Tim Rohrer vom Feuerwerkeverlag kennen zu lernen. Er und sein Team haben an meine Geschichte geglaubt und so hat sich relativ schnell der Traum vom eigenen Buch verwirklicht.

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  1. Wie würdest du das Genre deiner Bücher bezeichnen? Würdest du auch einmal andere Genres schreiben wie derzeit?

Ich möchte mich nicht gerne in eine Schublade zwingen lassen und finde es ein wenig schade, dass der Buchmarkt von einem verlangt, sich einem gewissen Genre unterzuordnen. Mein erstes Buch „Nur eine Ewigkeit mit dir“ war eine Mischung aus Drama und Liebesroman mit kleinen fantastischen Elementen, das zweite „Wenn gestern unser Morgen wäre“ ist eine tiefgründige Liebesgeschichte mit nachdenklichen Elementen und gerade schreibe ich an einem Drama mit aktuellem und wichtigem Hintergrund. Für meine Kinder habe ich ein Kinderbuch geschrieben, aber ob ich das möglicherweise irgendwann veröffentlichen möchte, weiß ich noch nicht. Ich kann mir generell vorstellen, bis auf einen Krimi, so ziemlich alles zu schreiben. Aber man soll ja niemals nie sagen.

  1. Pro und Contra Selfpublishing, wie stehst du dazu, wo siehst du die Vorteile?

Ich denke, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe da keine Pro oder Contra Einstellung. Wenn jemand den Mut und die Kraft hat, sein Buch ganz in Eigenregie zu verlegen, dann finde ich das super und das verdient absoluten Respekt. Das war nicht mein Weg und ich fühle mich auch mehr als wohl mit einem Verlag im Hintergrund. Alleine schon, weil mir trotz der Möglichkeit beim Feuerwerkeverlag viel mit zu bestimmen, gewisse Sachen abgenommen werden, um die ich mich nicht kümmern muss. Stichwort professionelles Lektorat, zum Beispiel.

  1. Gibt es schon neue Projekte , hast du etwas geplant?

Jetzt kommt im Juni erst einmal „Wenn gestern unser morgen wäre“ und da stecke ich gerade noch im Lektorat. Aber wann immer es geht, schreibe ich auch schon an der nächsten Geschichte. Das wird ein Drama, das ich hoffentlich dieses Jahr noch fertigstellen kann. In meinem Kopf sind unzählige Stories, die darauf warten, auf Papier gebannt zu werden. Langweilig wird es also nicht.

  1. Hast du selbst Vorbilder im Autorenbereich?

Ja, sicher. Ich liebe Cornelia Funkes Kinderbücher, bewundere Julie Zeh für ihre Sprachgewandtheit und lese sehr gerne die Geschichten von Marc Levy und Liane Moriarty.

  1. Gibt es ein Buch, das man deiner Meinung nach gelesen haben muss?

Oje, ich glaube da gibt es viele. Es würde den Rahmen dieses Interviews sprengen, alle aufzuzählen und ich wüsste auch gar nicht, wo ich anfangen sollte.

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  1. Hast du einen Lieblingsautor oder ein Lieblingsbuch?

Wenn ich eine Lieblingsautorin habe, dann ist das die amerikanische Schriftstellerin Jodi Picoult, weil es ihr mit jedem ihrer Bücher gelingt, einem das Gefühl zu geben, das sie das Niedergeschriebene selbst erlebt hat. Einen Lieblingsroman habe ich nicht direkt, aber ich mag Bücher, die mich zum Grübeln bringen, deren Sprache zu fesseln weiß und denen es gelingt mich nachhaltig zu beschäftigen.

  1. Gibt es eine oder mehrere Figuren aus deinen Büchern, welche dir besonders am Herzen liegen? Wenn ja warum?

Sie liegen mir alle am Herzen. Aber die weiblichen Hauptprotagonisten meiner beiden Bücher natürlich besonders, weil ihre Gefühlswelt meist meine am ehesten widerspiegelt. Lilly aus „Nur eine Ewigkeit mit dir“ ist mir sehr nahe, aber auch Sara aus „Wenn gestern unser morgen wäre“. Dann gibt es aber auch Nebenfiguren, die mir sehr lieb sind. Im aktuellen Buch ist das Emma, die etwas schwierige Schwester der Hauptprotagonistin oder die liebenswert, verrückte Kati.

  1. Identifizierst du dich mit deinen Figuren?

Ich erfinde sie, also gehören sie schon irgendwie zu mir. Aber es gibt keine einzige Protagonistin, die genauso ist wie ich. Trotzdem steckt natürlich auch viel von mir selbst in den Figuren. Das spannende aber ist, das man seine Protagonisten eben auch Dinge tun und fühlen lassen kann, die man selbst ganz anders machen und empfinden würde.

  1. Wie gefällt dir die Idee der Romancewoche? Also praktisch an einem CON im WWW teilzunehmen, aber deine Leser nicht selbst vor Dir zu haben und trotzdem LIVE-Lesungen zu halten? Fühlt sich das anders an?

Die Idee ist fantastisch und ich freue mich sehr, dabei zu sein. Eine Live-Lesung im Netz ist für mich Neuland und ich gebe zu, ein wenig aufgeregt zu sein.

  1. Magst du den Lesern des Interviews mit ein bis zwei Sätzen ein Buch von Dir etwas schmackhaft machen?

Wer von uns hat sich noch nicht gefragt: Was wäre, wenn ich eine zweite Chance bekomme? Eine, um alles wieder gut zu machen. Alles, was ich so unglaublich falsch gemacht habe. Was würde ich ändern, was wiederholen?

Das sind genau die Fragen, die sich Sara in meinem neuen Roman stellen muss.

„Wenn gestern unser Morgen wäre“ ist eine feinfühlige Liebesgeschichte über das Glück einer zweiten Chance, die so ganz anders aussehen kann, als gedacht und die Kraft der Liebe sich über alle Widrigkeiten hinwegzusetzen.

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Vielen Dank für das tolle und informative Interview, wir sind begeistert diesen schönen Programmpunkt bestreiten zu dürfen.  Hoffentlich werden wir zukünftig von Dir und deinen neuen Werken noch viel zu hören/lesen bekommen.

Liebe Grüße

Nicola und Marion

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Ich danke euch! Viele liebe Grüße, Kristina Moninger

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2 Kommentare zu „Interview mit Kristina Moninger

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