Thomas Thiemeyer schließt nun mit dem 3. Band seine dystopische Triologie um sich hassene Männer und Frauen ab.

In dem Buch gibt es 2 Zeitlinien, die erste behandelt nun die eigentlich Geschichte von Magda der Heilerin und Ben dem Mönch, oder besser von den beiden Teenagern die einander ursprünglich innig geliebt haben, bevor das Virus ein Zusammenleben der Geschlechter unmöglich gemacht hat. Sie erzählt die Geschichte des Virus und was letztendlich dazu geführt hat, dass 60 Jahre später nun der letzte Krieg der Geschlechter ansteht. Der zweite Teil ist der Showdown des Krieges, damit ist der Handlungsbogen abgeschlossen. Man muss sich von einigen liebgewonnenen Charakteren verabschieden, aber auch alte Gesichter tauchen wieder auf.

Ben und Magda sind ein Paar, wobei sie unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch verbindet es die beiden. Als ein entwickelter Supervirus publik macht ist es Ben der dem ganzen kritisch gegenüber steht , auch als ein Impfstoff für das Schweinegrippevirus in der Bevölkerung verteilt wird. Als der Virus ausbricht müssen sie erleben wie sich Männer und Frauen wegen Kleinigkeiten an den Hals gehen. Es endet wie man aus den vorherigen Büchern bereits weiß, damit dass Ben von Magda mit einem Messer schwer verletzt wird und so teilen sich deren beide Geschichten, die nun nach 65 Jahren Trennung wieder zusammengeführt werden. In diesem Buch ist es doch auffällig wie realitätsnah das Leben der beiden in der heutigen Zeit beschrieben wird. Einige Textstellen haben mich dabei zum Lächeln gebracht. Die Frauenarmee rückt im zweiten Handlungsstrang  weiter vor ins Herz der Männerstadt und auch alle Versuche beide Seiten zu befrieden schlagen fehl, für den Inquisitor und Edana gibt es nur eine Lösung, das andere Geschlecht muss ein für alle mal bezwungen werden. (Dass die eine ohne die andere Seite nicht existieren kann blenden sie dabei enfach aus, der Hass treibt beide) Während die Frauen scheinbar einfach vorrücken hat der Inquisitor allerdings schon längst einen Plan ausgearbeitet sie in den Hinterhalt zu locken. Mitten in diesen Wirren finden 2 getrennt Paare wieder zusammen.

Alles in allem ist der Abschluss großartig, wobei mir ein wenig von David und Juna gefehlt hat, das Augenmerk lag dort nur noch auf Logan und Gwen bzw. Magda und Ben. Ok , auch ich gestehe, dass mich das Ende zu Tränen gerührt hat. Ich mag die Welt die Herr Thiemeyer erschaffen hat sehr, insgesamt ist diese Dystopie sehr sehr stark  mit glaubwürdigen, starken Protagonisten, Spannung, Gefühl, eine gut durchdachte Story, Romanzen und Liebe, ohne dabei kitschig zu werden, ich kann sie nur wärmstens empfehlen. 5 von 5 Sternen hierfür von mir.

5_Sterne

 

Das verbotene Eden: Magda und Ben

Das verbotene Eden: Magda und Ben

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Hardcover, Knaur HC
01.08.2013, 448 S.

ISBN: 978-3-426-65328-9
Diese Ausgabe ist lieferbar

Roman

Der Kampf der Geschlechter steuert seinem Höhepunkt entgegen. Als die Frauenarmee immer tiefer ins Herz der Männerstadt vorrückt, treffen ein alter Mann und eine alte Frau aufeinander – und machen eine unglaubliche Entdeckung: Magda, die oberste Heilerin, und Benedikt, der Prior der Abtei, waren vor fünfundsechzig Jahren ein junges Paar, das durch den Virus auseinandergerissen wurde. Inzwischen trennen sie Welten. Ob sie nach all den Jahren noch immer etwas füreinander empfinden? Kann es gelingen, die Zeit zurückzudrehen und den blutigen Konflikt beizulegen? Wenn es eine Kraft gibt, die das möglich macht, so ist es die Liebe.

Der fulminante Abschluss der EDEN-Trilogie.

 

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