WHUK

Das Buch habe ich schon vor einigen Tagen beendet, ich war mir aber sehr unschlüssig wie die Rezension ausfallen sollte. Das Buch ist nicht schlecht, sticht für mich aber leider aus der Fülle von Dystopien nicht heraus, ansonsten ist es aber durchaus lesenwert. Mir hat es etwas an Spannung und Action gefehlt, alles in allem ist es für mich ein Roadmovie vor einem dystopischen Hintergrund. Da es allerdings nur der Auftakt einer Triologie ist, werde ich auch hier ersteinmal die anderen Bände abwarten um mir eine Gesamtmeinung zu bilden.

White Horse ist in 2 Zeitlinien geschrieben, einmal in der Vergangenheit, also der Zeit vor und während des Ausbruchs und die Zweite beginnt mit Zoe’s Reise quer durch Italien und Griechenland, im jetzt, also nach den Mutationen. Am Ende des Buchs wird dann der Übergang von der 1. Zeitlinie zur 2. geschlossen. Das Buch ist in sich abgeschlossen.

Die Protagonistin Zoe arbeitet als Putzfrau in einem Tierversuchslabor und besucht seit kurzem einen Psychiater da sie immer von einer antiken Urne träumt. Diese Urne steht plötzlich bei ihr im Wohnzimmer und Zoe hat keine Ahnung wie diese dort hin gekommen ist. Sie öffnet die Urne nicht, aber Sie und einige Freunde studieren diese. Dann beginnt das Ende der Welt, leise, schleichend. Zuerst laufen die Katzen weg und dann beginnt eine unerkärliche Magen- Darmepidemie gegen die die Wissenschaft kein Mittel hat. Immer mehr erkranken und viele Menschen sterben daran, das Virus greift weiter um sich. Auch Zoe hat Todesfälle zu beklagen, ihre Freunde sterben genauso wie der Mann ihrer Schwester und auch ihre Eltern erkranken. 90% der Menschheit stirbt an „white Horse“ so der Name der Krankheit, benannt nach dem weißen Schimmel der den ersten Reiter der Apokalypse trägt. Allerdings ist es eigentlich keine Krankheit, sondern eher ein Gendefekt, der unerwartete Mutationen auslöst. Die überlebenden 10% der Menschen teilen sich auf in Mutanten und Immune, wobei es durchaus sein kann, dass die Ersteren letztere fressen. Zoe und ihr Psychater verlieben sich in diesem Chaos aber Nick verlässt Sie plötzlich von einem auf den anderen Tag um seine Eltern zu suchen (in Griechenland), kurz darauf stellt Zoe fest, dass sie schwanger ist und beschließt Nick zu folgen. Sie nimmt einen Flieger nach Italien und schlägt sich nun durch eine tote, lebensunfreundliche Landschaft auf der Suche nach ihrem Liebsten, dabei versucht sie immer ihre Menschlichkeit zu bewahren.

Das Buch ist bei Piper erschienen, dort kann man auch noch weitere Rezensionen lesen. Hier gehts zur Seite.

Auf der Website der Autorin kann man entnehmen, dass es der Auftakt einer Triologie sein wird und das Cover der deutschen Version aus UK übernommen wurde. Bisher wurde allerdings noch kein 2. Band bekanntgegeben. Bei Interesse kann man gerne die Seite der Autorin aufsuchen hier oder Alex‘ Facebookseite besuchen hier .

Ich würde dem Buch mit 3,5 von 5 möglichen Punkten bewerten, also durchaus in der oberen Hälfte und warte nun auf Band 2, da ich ein Fan von Dystopien bin.

Zur Autorin:

Alex Adams wurde in Auckland, Neuseeland geboren und lebte unter anderem einige Zeit in Griechenland und Australien. Im Augenblick nennt sie Portland im US-amerikanischen Oregon ihr Zuhause – an welches sie Portland wohl erinnert. Ihr erster und bisher einziger veröffentlichter Roman, “White Horse” kam am 17. April 2012 auf den Markt. Sie sagte dazu, dass sie sogar ihre Finger gekreuzt hatte, dass ihr Buch bloß vor dem Ende der Welt veröffentlicht würde, welches ja für Dezember 2012 vorausgesagt wurde.

“White Horse” ist das erste Buch in einer absolut einzigartigen Trilogie: eine post-apokalyptische Thriller Chronik vom Ende der Welt – und einer Frau, die einfach versucht, in der gefährlichen, neuen Welt zu überleben.

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